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2001
Inzwischen hatte ich Jean Brauner ebenfalls ins EFIFF gelockt, wo er
seine
ersten Erfahrungen mit Photoshop und CINEMA 4D machte.
Für den Galilei Kurs kam irgendwann ein externer, zertifizietrter
MAYA
Trainer für zwei Wochen ins EFIFF. Ich habe mich auch in seinen
Unterricht gesetzt und gesehen, daß ich anscheinend nicht so
schlecht
in MAYA bin. Er wusste nichts über Character
Animation. So habe ich mich entschlossen, die nächsten 2 Wochen
ebenfalls MAYA zu unterrichten, was bei meinen Schülern viel
besser ankam. (Eigenlob stinkt zwar, ist aber hier angebracht)
So habe ich im nächst Galilei Kurs (2001/2002) dann auch MAYA
unterrichtet, was somit zu einem weiteren Schwerpunkt des Kurses wurde.
Ich will aber auch nicht verschweigen, das das eine sehr harte Zeit
für mich war. CINEMA 4D zu unterrichten war echt kein
Problem, da ich mit der Software schon seit Jahren gearbeitet habe,sie
schon in Projekten
benutzte, alle ihre Funktionen kannte ebenso wie die kleinen
Stolperstellen
und Sonderheiten, die es wohl in jeder Software gibt.
Maya dagegen war sehr schwer für mich, da mir die Erfahrung
fehlte. Für mich hieß das tagsüber im EFIFF 8 Stunden
zu schulen und Nachts selber zu
lernen und das an 5 Tagen in der Woche. Dies führte dazu,
daß ich zu nichts anderem kam.
Wie schon gesagt finde ich es sehr wichtig, die zu schulenden Themen
auch 100%ig zu beherrschen und die Themen auch richtig
rüberzubringen. Auch sollte man versuchen alle möglichen
Probleme und Fehlerstellen schon im Vorraus zu kennen, um dann darauf
hinzuweisen, auch wenn andere Dozenten da anderer Meinung sind. (Nach
dem Motto: "Man muß nur wissen wo es steht!") Desweiteren sollte
man als Dozent auch auf etwaige Fragen der Schüler antworten
können und auch damit rechnen, daß diese auch gestellt
werden. Ich muß zugeben, daß ich anhand der mir gestellten
Fragen auch dazu gelernt habe.
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