Ollier Atelier von Oliver Pietern
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digitales arbeiten (WIP. Diese Seite ist noch in arbeit....)

Das hier soll nur eine grundlegende Erklärung der wichtigsten Begriffe und Arbeitsweisen sein und keine ausführliche Erklärung. Dies fülle mehrere Bücher.
Bei weiterem Interesse kann ich die Bücherei oder eine Suche bei Googel nur wärmstens empfehlen.
Ich gebe natürlich auch gerne Antwort, wenn noch Fragen sind....

Als erstes möchte ich in zwischen 2d und 3D trennen.


1. 2D:

Bei der zweidimensionalen Bildbearbeitung wird eigentlich zwischen 2 grundlegenden Techniken unterschieden.
Das sind die Vectorbearbeitung und die Pixelbearbeitung.


1.1 Vectorgrafik

Die Vektorgrafik ist eigentlich eine sehr Mathematische Technik. Hierbei wird eigentlich nur mit Punkten und Tangenten gearbeitet. Diese Punkte habe eine X und Y Position und sind durch Linien oder Kurven verbunden. Die Linien ergeben Formen und diese Formen können wiederum eine Füllung bekommen.
Ok, ich hoffe das war jetzt halbwegs verständlich.
Typische Programme für die Vectorbearbeitung sind Freehand (Macromedia) und Illustrator (Adobe)
Typische Anwendungen sind die Erstellung von Firmenlogos, Infografiken, und Typo. Also das arbeiten mit Schrift.
Der Vorteil von Vectorgrafiken ist, das die frei skalierbar sind und recht wenig Speicher benötigen. Es ist also egal, ob diese für ein Plakat in 10 Meter Breite, oder eine Visitenkarte genutzt werden. Der Rand ist immer scharf gezeichnet...

Vektorgrafik

1.2  Pixelbearbeitung
(Photoshop, Painter..)

Die Pixelgrafik besteht aus einzelnen Bildpunkten ( Pixel bedeutet Picture Element ).
Pixelgrafiken, auch Rastergrafiken genannt, eignen sich für komplexe Bildstrukturen wie Fotos.
Pixel auflösungen

1.2.1 Fotoretusche:


Das wichtigste bei der Fotoretusche ist wohl die Farbkorrektur, zu der auch Tonwerte, Kontrast, Gradation etc. zählen.
Aber auch das entfernen von roten Augen, Kratzern. Hautunreinheiten, Falten oder sogar dem kompletten entfernen von unerwünschten Personen aus dem Bild.
Im Produktdesign geht die Retusche teilweise sogar so weit, das das Bild eigentlich komplett neu gemalt wird....
retusche

1.2.2 Compositing:


Compositing ist das Zusammenfügen von verschiedenen Bildern.
So kann in einem Bild z.B. der Hintergrund gegen einen anderen ausgetauscht werden. Be einem sauberen Compositing sollte man dann natürlich beim Resultat nicht erkennen, das es zusammengesetzt ist. Es soll möglichst realistisch aussehen. So ist es auch möglich Graphische Elemente, so in ein Foto einzuarbeiten, das sie auch abfotografiert aussehen ( Layout auf Plakatwand in Foto übertragen, oder fremde Objekte (Architektur, Autos, Robotter)die im Computer berechnet wurde realistisch in ein Bild einzufügen. Wichtig hierbei ist wie bei der Fotoretusche das arbeiten mit Farben, Tonwerten, Kontrast etc.

compositing

1.2.3 Screendesign:


Das Erstellen von Internetseiten oder Hintergründe und Infografiken für das Fernsehen.
Da beim Fernsehen wie im Internet durch die Monitore Bildauflösungen vorgegeben werden (PAL-Fernsehnorm: 768 * 576 Bildpunkte, Internetseiten sind meist auf 800*600 oder 1024*768 Pixel optimiert), eignet sich hier besonders gut die Pixelgrafik.
Hier kann wild mit Texturen und Verläufen gearbeitet werden. Auch das Arbeiten in verschiedenen Ebenen (vergleichbar mit mehreren Folien übereinander) ermöglich viele Variationen.

screendesign

1.2.4 Malen am Computer:


Ja, inzwischen kann man auch am Computer "malen"
Gerade beim malen am Computer ist für die meisten Ein Graphiktablett unverzichtbar. Viele vergleichen das Malen mit der Maus auch mit dem Malen mit einem Ziegelstein.
Modere Grafiktabletts erkennen die Position des Stiftes, die Stärke des Andruckes, den Winkel und einige können sogar einen Airbrush über ein Rädchen am Stift simulieren. Bekanntester Hersteller von Grafiktabletts ist wohl Wacon. Es gibt inzwischen sogar Graphiktabletts mit integriertem Monitor, dann sieht man auch, wie der Strich unter dem Stift entsteht. Ein bekannter Comiczeichner, der mit einem solchen Tablett zeichnet und coloriert ist JAMIRI.
Speziell zum Malen am Computer gibt es inzwischen Software, die das Malverhalten von realistischen Material sehr gut machempfindet. Die Bekannteste Software ist hier wohl Painter (inzwischen von Corel) mit dem inzwischen unglaublich gute Bilder gemalt werden...
Hier einige Künstler die ich besonders gut finde:

1.2.4.1 Zeichnen:
Ich kenne wenig digital-artist, die auch am Computer ihre Zeichnungen anfertigen, da bevorzugen die meisten doch noch Papier und Bleistift. Es gibt aber auch welche die ausschließlich digital arbeiten.
Das Tuschen (Colorieren von Comics) Ist am Computer WESENTLICH einfacher, da man schnell mit Masken arbeiten kann und es nicht schwer ist eine Fläche gleichmäßig mit einer Farbe zu versehen...
1.2.4.2 Airbrush:
Das Airbrushen an Computer klappt recht gut. Vorteil ist natürlich, das ein digitaler Airbrush nie gereinigt werden muss, nicht verstopft und auch nicht spuckt....
Es entsteht auch kein Farbnebel, der sich auf einfach alles legt....
Das Erstellen von Masken geht natürlich auch sehr schnell und sauber.. Gerade beim Airbrushen sind Farben, Pistolen, gute Malgründe und Maskierfolien mit der Zeit doch recht teuer.
1.2.4.3 Ölmalerei:
 Auch Ölfarbe lässt sich simulieren. Vorteil ist hier halt, das sie nicht riecht, auf Knopfdruck trocknet und mit einen weitern Knopfdruck wieder weich wird...
Nachteil ist gerade bei der Ölfarbe, das der Stift des Grafiktabletts einfach nicht wie ein Pinsel geformt ist und das die meisten doch eher große Formate bevorzugen.
1.2.4.4 Aquarell:
Auf Knopfdruck ist das Papier getrocknet oder wieder nass...
1.2.4.5. Mischtechniken:
Im Computer lassen sich einfach alle Techniken miteinander kombinieren, So kann ich Aquarell und Öl in einem Bild benutzen, Kann noch mit Kreiden drüber malen und sogar Quecksilber benutzen, Danach kann auch mit Lösungsmittel an das Bild gehen, oder einfach mit einem Wischer im gesamten Bild wischen.

Fazit:
Der große Vorteil des digitalen Malens ist natürlich die "Rückgängig" Funktion.
Ich kenne viele Airbrusher, die beim letzten Finish des Bildes einen Patzer gemacht haben und das Bild war danach unbrauchbar....
Das kann im Computer nicht so schnell passieren. Man solte aber, wie immer beim arbeiten am Computer, nie vergessen, regelmäßig zu speichern :-))
Viele stört bei der digitalen Arbeit aber auch, das man kein richtiges "Unikat-Endprodukt" hat.

2D in Bewegung.

Hierzu zählen wohl Videoschnitt, Animation und Compositing oder einfach die Post-Produktion.
Hier kommt einfach die Zeit meist auch noch Ton dazu.

Beim, Videoschnitt wird gesteuert, wann welches Bild zu sehen ist...

Beim Compositing wird wieder wie beim vorher beschriebenen Compositing gearbeitet, nur wird hier gleich eine ganze Sequenz von Bildern bearbeitet. Hier wird dann halt nicht nur in einem Bild der Hintergrund ausgetauscht, sondern gleich in einer ganzen Sequenz. Moderne Compositingprogramme haben die Aufgabe einen dabei durch animierte Masken, Tracking und vieles mehr, möglichst gut zu unterstützen. So das im Idealfall nicht jedes einzelne Bild bearbeite werden muss.
Hier kann man natürlich auch Einfluss auf den zeitlichen Ablauf nehmen und eine Sequenz auch schneller oder langsamer ablaufen lassen. Sogar ein abbremsen, beschleunigen und Rückwärtslaufen ist möglich.

Es können aber auch Text und Grafiken animiert werden um Vorspänne, Intros oder Abspänne zu erzeugen.
Die meisten Compositingprogramme unterstützen Vectorgrafiken, die ja Problemlos vergrößert und verkleinert werden können, ohne unscharf zu werden...

Die vorher erzeugten Screendesigns können nun auch animiert werden...


3D


Oliver Pietern
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