digitales arbeiten (WIP. Diese
Seite ist noch in arbeit....)
Das hier soll nur eine grundlegende Erklärung der wichtigsten
Begriffe und Arbeitsweisen sein und keine ausführliche
Erklärung. Dies fülle mehrere Bücher.
Bei weiterem Interesse kann ich die Bücherei oder eine Suche bei
Googel nur wärmstens empfehlen.
Ich gebe natürlich auch gerne Antwort, wenn noch Fragen sind....
Als erstes möchte ich in zwischen 2d und 3D trennen.
1. 2D:
Bei der zweidimensionalen Bildbearbeitung wird
eigentlich zwischen 2 grundlegenden Techniken unterschieden.
Das sind die Vectorbearbeitung und die Pixelbearbeitung.
1.1 Vectorgrafik
Die Vektorgrafik ist eigentlich eine sehr
Mathematische Technik. Hierbei wird eigentlich nur mit Punkten und
Tangenten gearbeitet. Diese Punkte habe eine X und Y Position und sind
durch Linien oder Kurven verbunden. Die Linien ergeben Formen und diese
Formen können wiederum eine Füllung bekommen.
Ok, ich hoffe das war jetzt halbwegs verständlich.
Typische Programme für die Vectorbearbeitung sind Freehand
(Macromedia) und Illustrator (Adobe)
Typische Anwendungen sind die Erstellung von Firmenlogos, Infografiken,
und Typo. Also das arbeiten mit Schrift.
Der Vorteil von Vectorgrafiken ist, das die frei skalierbar sind und
recht wenig Speicher benötigen. Es ist also egal, ob diese
für ein Plakat in 10 Meter Breite, oder eine Visitenkarte genutzt
werden. Der Rand ist immer scharf gezeichnet...
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1.2 Pixelbearbeitung (Photoshop, Painter..)
Die Pixelgrafik besteht aus einzelnen Bildpunkten ( Pixel bedeutet
Picture Element ).
Pixelgrafiken, auch Rastergrafiken genannt, eignen sich für
komplexe Bildstrukturen wie Fotos.
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1.2.1 Fotoretusche:
Das wichtigste bei der Fotoretusche ist wohl die Farbkorrektur, zu der
auch Tonwerte, Kontrast, Gradation etc. zählen.
Aber auch das entfernen von roten Augen, Kratzern. Hautunreinheiten,
Falten oder sogar dem kompletten entfernen von unerwünschten
Personen aus dem Bild.
Im Produktdesign geht die Retusche teilweise sogar so weit, das das
Bild eigentlich komplett neu gemalt wird....
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1.2.2 Compositing:
Compositing ist das Zusammenfügen von verschiedenen Bildern.
So kann in einem Bild
z.B. der Hintergrund gegen einen anderen ausgetauscht werden. Be einem
sauberen Compositing sollte man dann natürlich beim Resultat nicht
erkennen, das es zusammengesetzt ist. Es soll möglichst
realistisch aussehen. So ist es auch möglich Graphische Elemente,
so in ein Foto einzuarbeiten, das sie auch abfotografiert aussehen (
Layout auf Plakatwand in Foto übertragen, oder fremde Objekte
(Architektur, Autos, Robotter)die im Computer berechnet wurde
realistisch in ein Bild einzufügen. Wichtig hierbei ist wie bei
der Fotoretusche das arbeiten mit Farben, Tonwerten, Kontrast etc.
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1.2.3 Screendesign:
Das Erstellen von Internetseiten oder Hintergründe und
Infografiken für das Fernsehen.
Da beim Fernsehen wie im Internet
durch die Monitore Bildauflösungen vorgegeben werden
(PAL-Fernsehnorm: 768 * 576 Bildpunkte, Internetseiten sind meist auf
800*600 oder 1024*768 Pixel optimiert), eignet sich hier besonders gut
die Pixelgrafik.
Hier kann wild mit Texturen und Verläufen gearbeitet werden. Auch
das Arbeiten in verschiedenen Ebenen (vergleichbar mit mehreren Folien
übereinander) ermöglich viele Variationen.
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1.2.4 Malen am Computer:
Ja, inzwischen kann man auch am Computer "malen"
Gerade beim malen am Computer ist für die meisten Ein
Graphiktablett unverzichtbar. Viele vergleichen das Malen mit der Maus
auch mit dem Malen mit einem Ziegelstein.
Modere Grafiktabletts erkennen die Position des Stiftes, die
Stärke des Andruckes, den Winkel und einige können sogar
einen
Airbrush über ein Rädchen am Stift simulieren. Bekanntester
Hersteller von Grafiktabletts ist wohl Wacon. Es gibt inzwischen sogar
Graphiktabletts mit integriertem Monitor, dann sieht man auch, wie der
Strich unter dem Stift entsteht. Ein bekannter Comiczeichner, der mit
einem solchen Tablett zeichnet und coloriert ist JAMIRI.
Speziell zum Malen am Computer gibt es inzwischen Software, die das
Malverhalten von realistischen Material sehr gut machempfindet. Die
Bekannteste Software ist hier wohl Painter (inzwischen von Corel)
mit dem inzwischen unglaublich gute Bilder gemalt werden...
Hier einige Künstler die ich besonders gut finde:
1.2.4.1 Zeichnen:
Ich kenne wenig digital-artist, die auch am Computer ihre Zeichnungen
anfertigen, da bevorzugen die meisten doch noch Papier und Bleistift.
Es gibt aber auch welche die ausschließlich digital arbeiten.
Das Tuschen (Colorieren von Comics) Ist am Computer WESENTLICH
einfacher, da man schnell mit Masken arbeiten kann und es nicht schwer
ist eine Fläche gleichmäßig mit einer Farbe zu
versehen...
1.2.4.2 Airbrush:
Das Airbrushen an Computer klappt recht gut. Vorteil ist
natürlich, das ein digitaler Airbrush nie gereinigt werden muss,
nicht verstopft und auch nicht spuckt....
Es entsteht auch kein Farbnebel, der sich auf einfach alles legt....
Das Erstellen von Masken geht natürlich auch sehr schnell und
sauber.. Gerade beim Airbrushen sind Farben, Pistolen, gute
Malgründe und Maskierfolien mit der Zeit doch recht teuer.
1.2.4.3 Ölmalerei:
Auch Ölfarbe lässt sich simulieren. Vorteil
ist hier halt, das sie nicht riecht, auf Knopfdruck trocknet und mit
einen weitern Knopfdruck wieder weich wird...
Nachteil ist gerade bei der Ölfarbe, das der Stift des
Grafiktabletts einfach nicht wie ein Pinsel geformt ist und das die
meisten doch eher große Formate bevorzugen.
1.2.4.4 Aquarell:
Auf Knopfdruck ist das Papier getrocknet oder wieder nass...
1.2.4.5. Mischtechniken:
Im Computer lassen sich einfach alle Techniken
miteinander kombinieren, So kann ich Aquarell und Öl in einem Bild
benutzen, Kann noch mit Kreiden drüber malen und sogar Quecksilber
benutzen, Danach kann auch mit Lösungsmittel an das Bild gehen,
oder einfach mit einem Wischer im gesamten Bild wischen.
Fazit:
Der große Vorteil des digitalen Malens ist natürlich die
"Rückgängig" Funktion.
Ich kenne viele Airbrusher, die beim letzten Finish des Bildes einen
Patzer gemacht haben und das Bild war danach unbrauchbar....
Das kann im Computer nicht so schnell passieren. Man solte aber, wie
immer beim arbeiten am Computer, nie vergessen, regelmäßig
zu speichern :-))
Viele stört bei der
digitalen Arbeit aber auch, das man kein richtiges "Unikat-Endprodukt"
hat.
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2D in Bewegung.
Hierzu zählen wohl Videoschnitt, Animation und Compositing oder
einfach die Post-Produktion.
Hier kommt einfach die Zeit meist auch noch Ton dazu.
Beim, Videoschnitt wird gesteuert, wann welches Bild zu sehen ist...
Beim Compositing wird wieder wie beim vorher beschriebenen Compositing
gearbeitet, nur wird hier gleich eine ganze Sequenz von Bildern
bearbeitet. Hier wird dann halt nicht nur in einem Bild der Hintergrund
ausgetauscht, sondern gleich in einer ganzen Sequenz. Moderne
Compositingprogramme haben die Aufgabe einen dabei durch animierte
Masken, Tracking und vieles mehr, möglichst gut zu
unterstützen. So das im Idealfall nicht jedes einzelne Bild
bearbeite werden muss.
Hier kann man natürlich auch Einfluss auf den zeitlichen Ablauf
nehmen und eine Sequenz auch schneller oder langsamer ablaufen lassen.
Sogar ein abbremsen, beschleunigen und Rückwärtslaufen ist
möglich.
Es können aber auch Text und Grafiken animiert werden um
Vorspänne, Intros oder Abspänne zu erzeugen.
Die meisten Compositingprogramme unterstützen Vectorgrafiken, die
ja Problemlos vergrößert und verkleinert werden können,
ohne unscharf zu werden...
Die vorher erzeugten Screendesigns können nun auch animiert
werden...
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3D
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